Die Blaue und das Buch

Die Blaue und das Buch,
Gemälde,
Tempera auf Leinwand 50 x 70 cm,
2009


Das Bild „Die Blaue und das Buch“ ist für mich sehr schwer zu beschreiben. Dargestellt ist eine schwierige Situation, ein schwieriges Erlebnis, dessen Verarbeitung nicht leicht fällt. Vor dem orangefarbenen Hintergrund, der so etwas wie Feuer und Licht darstellt befindet sich die Blaue (Sie ist auf dem Weg zur Spiritualität und daher zuerst Blau und später, wenn sie weiter fortgeschritten ist wird sie Orange.) und das schwarze Buch. Das Buch ist schwarz, weil es so etwas wie das Nichts darstellt, aus dem heraus dann dieses Gebilde auftritt. Warum ein Buch? Der Christus wird oft mit einem Buch dargestellt. Um das Buch herum ist so etwas wie ein Energiefeld. Darin ist das Zusammentreffen zweier Seelen, die jedenfalls von der Blauen aus gesehen, eine schmerzhafte Verbindung eingehen.Diese zusammentreffen fördert Licht nach oben, von dem aus ein kleiner Strom durch die Mitte nach unten abfließt, was der Welt zugute kommen kann. Der weiter fortgeschrittene in Orange hat ein Haus, das wie ein Laterne aussieht und eventuell den Weg weisen soll. Die Blaue hat Familie.

Das Bild ist das vorläufige Ende einer Reihe von Gemälden. Es stellt zugleich die Anfangssituation dar. Die Entwicklung der Bilder kann hier nachvollzogen werden. Dabei ist es wichtig, dass man die Bilder nicht unabhängig voneinander betrachtet, sondern sich eine Verwandlung von einem Bild in das andere vor Augen führt. Dabei ist es am besten, wenn man beim letzten Bild anfängt. In dieser Reihenfolge, also von unten nach oben sind sie entstanden. Gibt es irgend einen Menschen, der aus dieser Bilderreihe etwas entnehmen kann?

Die Reihe bildet einen geschlossenen Kreis, denn das Bild „Die Blaue und das Buch“ stellt etwas aus der Anfangssituation dar.

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