Templerin

Als ich bei einer meiner Urlaubsreisen in der kleinen Stadt Domme in der Dordogne einen Rundgang machte, traf ich im Turm des Stadttores auf ein Templergefängnnis. Hier waren einst wirklich die Templer. Ihre Geschichte faszinierte mich. Sie wurden an einem Freitag, den 13. gefangen genommen und in einem Turm des Stadttores eingesperrt. In diesem Gefängnis ritzten sie Bilder in die Steinwände. Das intensive Betrachten dieser Werke und das emphatische Eingehen auf die Situation der Templer in diesem Kerker im Zusammenhang mit der Geschichte der Templer inspirierte mich zu diesem Bild. Den Ritterorden gibt es seit 1307 im Grunde nicht mehr. Ich aber wollte eine Templerin in der heutigen Zeit darstellen. Sie steht über der Welt, die Hochhäuser sind weiter weg und irgendwie doch klein. Schwarz sind sie mit Rabenvöglen über den Flachdächern. Das deutet auf Untergang. Auf dem Arm der Frau sieht man das Templerzeichen.

Das Bild stellt eine Templerin in der heutigen Zeit dar und gehört in die Reihe der Portraitbilder mit den Maßen 40x50cm. Templerinnen kann es erst heute geben. Früher war das eine reine Männerangelegenheit.

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